Mission Statement

Mission Statement

unicum:mensch bemüht sich um einen Brückenschlag zwischen Universität und humanitärer Praxis, zwischen universitärer Arbeit und sozialem Engagement. unicum:mensch will beitragen zum Aufbau einer Kultur von Menschlichkeit.

unicum:mensch weiß sich einer vorrangigen Option für die Armen verpflichtet. unicum:mensch ist der Auffassung, dass der Blick auf die schwächsten Mitglieder einer Gesellschaft von besonderer Wichtigkeit ist, weil sich am Umgang mit den Schwächsten das ethische Niveau einer Gesellschaft erkennen lässt.

unicum:mensch will Menschen gewinnen, denen die Suche nach einer besseren Welt am Herzen liegt, Menschen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Die Brücke zwischen Universität und humanitärer Praxis steht auf zwei Pfeilern, um die sich unicum:mensch gleichermaßen bemüht. Ausgangspunkt von unicum:mensch war das universitäre Leben.

Seit ihrer Entstehung ist die Universität eine Institution der Forschung und Wissensvermittlung. Sie befasst sich mit Problemstellungen der Gesellschaft und versucht mit den ihr eigenen Mitteln Lösungen zum Wohle der Menschheit zu entwickeln. Die Universität ist für die Gesellschaft mitverantwortlich: Die an ihr wirkenden Menschen sind Teil der Gesellschaft und prägen ihrerseits die Gesellschaft.

Die Universität ist ein Ort der Freiheit: Sie soll frei von inneren und äußeren Zwängen sein und wird dadurch frei für eine explizite soziale Ausrichtung. Die Wahrung der sozialen Verantwortung der Universität ist eine politische Forderung. Dabei bleibt das Ideal der Objektivität in Forschung und Lehre richtungweisend und Teil der akademischen Verantwortung. Diese Verantwortung drückt sich nicht zuletzt in der sorgsamen Wahl der Forschungsfragen und Methoden aus. Wissenschafter/innen sind dem Wohl der Menschheit verpflichtet und tragen für die Gesellschaft, der sie angehören, Verantwortung. unicum:mensch widmet sich der Stärkung eines derartigen Verantwortungsbewusstseins. Der Verein will mit intellektueller Integrität, Mut, Einfallsreichtum sowie persönlichem Engagement in der akademischen wie praktischen Umsetzung einer bevorzugten Option für die Armen tätig sein. Verantwortlicher Umgang mit den Anliegen und Bedürfnissen gesellschaftlich benachteiligter Menschen bedarf einer umfassenden und interdisziplinären Analyse der menschlichen Situation. Der Universität als Ort der Freiheit, der den gesamten Wissenskosmos berücksichtigen und die Gesellschaft als ganze im Blick haben muss, kommt hier eine besondere Verantwortung zu.

Der Brückenschlag zwischen Universität und humanitärer Praxis, um den es unicum:mensch zu tun ist, geht in beide Richtungen. Wissen von Betroffenen, Wissen aus der Praxis sollen mit universitärem Forschungswissen verbunden werden. Die Universität, will sie ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden, ist angewiesen auf die Stimmen der Praxis, insbesondere auf die „Stimmen von Stimmlosen“. unicum:mensch setzt sich dafür ein, dass diese Stimmen Gehör finden. Forschung und Reflexion können ihrerseits soziales Engagement anleiten und inspirieren.

unicum:mensch will konkret arbeiten. Wir wollen uns in der Armutsbekämpfung engagieren und ein soziales Netzwerk aufbauen. Dieses Netzwerk von engagierten Menschen leistet den Brückenschlag zwischen Universität und humanitärer Praxis sowohl in Form konkreter sozialer Projekte als auch im Rahmen wissenschaftlicher Forschungsarbeiten. Wir wollen Räume schaffen, in denen begründete Hoffnung wachsen kann.

unicum:mensch lädt alle Menschen ein, an diesem Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis, zwischen Reflexion und Engagement, mitzuwirken. Jeder Mensch hat besondere Gaben und Möglichkeiten, sich mit Kreativität und besonderer Aufmerksamkeit einzubringen.

Der Verein unicum:mensch geht von der universalen, ungeteilten Menschenwürde aus. Die Grundüberzeugung des Vereins baut sowohl auf einem grundsätzlichen Optimismus den Menschen gegenüber als auch auf der Einzigartigkeit des menschlichen Individuums auf, das sich im Bezug auf eine Gemeinschaft entfaltet. Jeder Mensch ist in seiner Eigenständigkeit, mit seinen Fähigkeiten und Grenzen, zu respektieren. Der gegenseitige Respekt, die Wertschätzung einer Vielfalt von Lebensformen und die Anerkennung eines grundsätzlichen Angewiesenseins auf andere bilden die Grundlage einer allgemeinen Kultur von Menschlichkeit.

unicum:mensch möchte zum Aufbau einer Kultur von Menschlichkeit beitragen. Ein solcher Aufbau erfordert den Mut zu kleinen Anfängen, die Bereitschaft, das Risiko von Fehlern einzugehen, und die Sehnsucht nach einer besseren Welt.